Diese Social Networks sind wirklich was Feines. Man gibt ein paar Skills in das Suchfeld ein und bekommt sogleich passende Personen vorgeschlagen. Anschließend kommunziert man über die Mailfunktion miteinander, telefoniert ein paar Mal und schließlich trifft man sich, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Soweit die Theorie.
Das dachte sich vermutlich auch ein freundlicher Mitarbeiter der Nielsen Company, der mich ansprach, um mir ein neues Monitoringtool vorzuführen und darüber zu diskutieren. Wir mailten, telefonierten und schlussendlich läge unser Büro in Erfurt ja quasi auf dem Rückweg von München nach Hamburg. Er könne ja einfach mal vorbei kommen. Super!
Wir stellten uns also darauf ein, heute Nachmittag Besuch zu bekommen, der versprochene Kaffee kochte schon. Dann, 10 Minuten vor Termin, klingelte mein Telefon. Der Herr von Nielsen meldete sich, er habe eine Panne. Klar, kann passieren bei dem Wetter, dachte ich. Aber es kam besser: Er habe dem Taxifahrer gebeten, in die Schlösserstraße zu fahren. Doch der antwortete wahrheitsgemäß, dass es in Nürnberg keine Schlösserstraße gäbe. Schade eigentlich! Tja, that‘s the real life.
Mich hätte ein Blick in das Tool schon interessiert.




