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	<title>Social Media Schmiede &#187; digital society</title>
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	<description>Social Media Marketing mit Geschmack</description>
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		<title>O Prily? Wie man ein „PR-Desaster“ überlebt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kühn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen fallen wieder und wieder durch unbedachte und unvorbereitete Online Kommunikation negativ auf. Schlimmstenfalls droht der Shitstorm. Die Probleme sind oft hausgemacht. Mit strategischen Vorgehen ließe sich dies oft vermeiden, auch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wie es gehen kann, das zeigt dieser Tage die Marke Pril. Es ist kein halbes Jahr<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/10/o-prily-wie-man-ein-pr-desaster-uberlebt/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unternehmen fallen wieder und wieder durch unbedachte und unvorbereitete Online Kommunikation negativ auf. Schlimmstenfalls droht der <a title="Definition Shitstorm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm" target="_blank">Shitstorm</a>. Die Probleme sind oft hausgemacht. Mit strategischen Vorgehen ließe sich dies oft vermeiden, auch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wie es gehen kann, das zeigt dieser Tage die Marke Pril.</strong></p>
<div id="attachment_1480" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1480 " title="Pril Sonderedition &quot;Priiiiiiil&quot;" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-flasche-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Für Facebook Fans wurde die Sonderaktion &quot;Priiiiiiil&quot; in Anlehnung an ein Kultmotiv der Onlinegemeinschaft 4Chan gewählt.</p></div>
<p>Es ist kein halbes Jahr her, da vermeldete Pril die Gewinner der Online Aktion „<a href="http://mein.pril.de">Mein Pril, mein Stil</a>“. Aufgerufen wurde einen eigenen Design Vorschlag als Etikettenmotiv in einem speziellen Online Konfigurator anzufertigen und einzusenden. Über die Motivgewinner sollte klassisch mittels Abstimmung die Community entscheiden. Am Ende gewonnen haben zwei Varianten, die nach Auszählung der Stimmen nicht einmal die Top10 erreicht haben.</p>
<p>Die Entrüstung im Netz war groß, die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,756532,00.html" target="_blank">Presse</a> <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/pril-facebook-pr" target="_blank">berichtete</a>. Formal hatte Pril nichts falsch gemacht. In den Wettbewerbsrichtlinien behielt sich Pril vor, ggf. die eingereichten Inhalte von einer Jury erneut bewerten zu lassen. Diese teilte die Meinung der Netzgemeinschaft nur indirekt. Gewonnen haben zwei Motive die innerhalb er Abstimmung in den Top 20 platziert sind. Das es trotzdem zum beschriebenen „<em>PR-Desaster</em>“ gekommen ist mag u.a. am subjektiven Gefühl des ewigen Verlierers seitens der Community liegen. Pril hat hier ganz eindeutig die Humoristik (<strong>Art</strong>) und Schnelligkeit (<strong>Weise</strong>) der Online Kommunikation falsch eingeschätzt.</p>
<div id="attachment_1488" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1488" title="pril-fanpage" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-fanpage-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Die zum Wettbewerb &quot;gewonnenen&quot; Kritiker sind vollen Lobes über die &quot;Priiiiiiil&quot; Edition</p></div>
<p>Nach Ende der Aktion hatte Pril eingelenkt und versprochen, dass bei der Aktion zweitplatzierte Logoetikett „<strong>Priiiiiiil</strong>“ der Community verfügbar zu machen. Einige Zeit verging ins Land, das Ausmaß der Aktion kann man heute nur noch bei Google nachvollziehen. Aber Pril hielt Wort und veröffentlichte eine Sonderedition seines Produktes mit eben jenem Logo, dass seinen Ursprung in der Netzgemeinschaft <a title="Definition 4Chan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/4chan" target="_blank">4Chan</a> besitzt und welche bis heute durch ihr geschlossenes Auftreten für einigen gesellschaftlichen Wirbel gesorgt hat.</p>
<div id="attachment_1483" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1483" title="pril-ebay" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-ebay-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Die Community Edition wurde ausschließlich über Ebay verkauft</p></div>
<p>Der Verkauf der Sonderedition erfolgte über <a title="Ebay Angebot der Sonderedition &quot;Priiiiiiil&quot;" href="http://www.ebay.de/itm/Original-Priiiiiiil-limitierte-Sonderedition-Priiiiiiil-Flasche-/300612705733?pt=DE_Haus_Garten_Haushaltswaren_Reiniger&amp;hash=item45fde9ddc5#ht_882wt_1398" target="_blank">Ebay</a>. Mit riesigen Erfolg. Innerhalb weniger Stunden waren alle Produkte vergriffen, obwohl eine lange zeitliche Distanz zwischen Wettbewerb und der Sonderedition liegt sowie nahezu überhaupt keine aktive Bewerbung stattgefunden hat. Einzig über Facebook kommunizierte man Verkauf und verloste zusätzlich weitere 111 Stück. An eben jene Nutzer, die ein gutes halbes Jahr vorher über Facebook mit Pril Kontakt aufgenommen haben um ihren Unmut kund zu tun.</p>
<div id="attachment_1485" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1485" title="pril_fb-dialog" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril_fb-dialog-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Pril spricht die Kritiker in ihrer Netzsprache. Klarer Fall von: Win!</p></div>
<p>Die Kritiker sind verstummt, die Aktion (fast) vergessen und Pril wird zum Sammlerstück der Netzgemeinschaft. Mit Sicherheit spülen fortan mehr (junge) Menschen mit Pril. O Prily!</p>
<p><br style="clear: both;" /></p>


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		<title>2010 aus Sicht der neuen Medien &#8211; unser Rückblick</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 17:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kühn</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital society]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Festtagsmahl und ein besinnliches Weihnachtsfest liegen hinter uns, ein neues Jahr steht vor der Tür. Der richtige Moment noch einmal inne zu halten, das Jahr 2010 am geistigen Medienauge vorbeiziehen zu lassen und einen Ausblick auf 2011 zu geben. Als wir mit der Schmiede im Jahre 2009 aktiv begannen uns mit dem Thema Social<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/12/2010-aus-sicht-der-neuen-medien-unser-ruckblick/"> <em>mehr...</em></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Festtagsmahl und ein besinnliches Weihnachtsfest liegen hinter uns, ein neues Jahr steht vor der Tür. Der richtige Moment noch einmal inne zu halten, das Jahr 2010 am geistigen Medienauge vorbeiziehen zu lassen und einen Ausblick auf 2011 zu geben.</strong></p>
<div id="attachment_1295" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img class="size-medium wp-image-1295  " title="mobil" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2010/12/139946525_42623068e5_b-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: CC by-nc-sa arte_molto_brutta_2 (flickr)</p></div>
<p>Als wir mit der Schmiede im Jahre 2009 aktiv begannen uns mit dem Thema Social Media öffentlich auseinander zu setzen, hielten wir immer an neuen Möglichkeiten der Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Menschen fest. Ende des Jahres 2009 prognostizierten wir für die Thematik Social Media einen Durchbruch im Jahr 2010 in Deutschland. <strong>Wie steht es heute darum?</strong></p>
<p>Das Social Web ist im Bewusstsein der Unternehmen angekommen, das Thema Social Media steht auf der Agenda oder zumindest im Bewusstsein von Verantwortlichen. Nicht die Frage ob man aktiv in das Social Web eingreift steht im Vordergrund, die Diskussion führt entlang der Frage nach dem Wie. Hierbei sind wir Ende 2010 zu ersten Erkenntnissen gelangt. <strong>Man muss als Unternehmen nicht jedes Spiel mitspielen</strong>, sollte aber immer <strong>ein Auge auf das Geschehen haben</strong> und für ein kurzfristiges und erfolgreiches Eingreifen gerüstet sein.</p>
<p>Unternehmen <a title="DB Chefticket bei Facebook - Social Media unterschätzt?" href="http://facebookmarketing.de/pages/die-bahn-auf-facebook-das-interview" target="_blank">experimentieren</a> und <a href="http://naturechicks.wordpress.com/2010/10/28/alverde-facebook-fanpage-gesperrt/">riskieren</a> u.U. sehr viel im Social Web. <strong>Noch gibt es keine Standardisierungen oder langfristig erprobte Best-Practice Lösungen</strong> im Umgang mit dem Social Web und der Kommunikation mit Kunden. Oft nimmt das Social Web <a title="Otto Modelcontest auf Facebook" href="http://www.facebookbiz.de/artikel/modelcontest-verhilft-otto-zum-erfolg-auf-facebook" target="_blank">unvorhergesehene Entwicklungen</a> an. Genauso wie durch immer neue technologische Lösungen der Umgang mit dem Internet entscheidende Veränderungen erfährt. Eine intensivere Verzahnung der realen und virtuellen Welt ermöglichen immer neue Wege und Möglichkeiten. Nachdem Anfang des Jahres das iPad eingeführt wurde, entstanden fortwährend neue Anwendungswelten für Nutzer.</p>
<p>Noch ist die Verbreitung der Tablets und Smartphone nicht groß genug, um von einem Massenphänomen zu sprechen. Doch sind wir uns sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis sich das Internet vom klassischen Desktop-PC vollständig löst und ein immer greifbares Lexikon von Wissen, Meinungen und Erfahrungen ist. Ständig bereit uns eine Antwort auf Fragen zu geben, unsere Gespräche zu vermitteln und Beziehungen zu pflegen. Man geht schon längst nicht mehr <em>ins Internet</em> sondern <em>ist Teil des Internets</em>.</p>
<p>2010 ist das Jahr der Smartphones, der mobilen PCs mit Telefonfunktion. Sie erhöhen die Zeit der Aufmerksamkeit seitens der Nutzer mit Social Media. Immer im Einsatz um seinen Nutzer mit Informationen zu füttern. Wir sind mit einem Gerät immer erreichbar, über die verschiedene Kanäle: Telefon, SMS, Facebook, Twitter, Instant Messaging, Skype oder Foursquare.</p>
<h3>2011 ist der Beginn vom Ende der virtuellen Welt</h3>
<p>Fernab der technologischen Entwicklungen wird es Veränderungen in der Social Media Kommunikation geben. Unternehmen die weiterhin das Social Web als verlängerten Arm des klassischen Penetrationsmarketings verstehen, werden zunehmend einer verschlossenen Nutzerschaft gegenüber stehen und womöglich <strong>an der Zielgruppe vorbei kommunizieren</strong>. Wer sich im Social Web aufhält und <span style="text-decoration: underline;">gleichzeitig</span> aktiv teilnimmt, muss den Diskurs zunächst ermöglichen und anschließend pflegen.</p>
<p>Unternehmen sollten ihre Hausaufgaben mit großer Sorgfalt durchführen, damit aus erfolgreichen Social Media Engagement keine Slow Media Ente wird. Die Omnipräsenz von Marken kann schnell zur Reizüberflutung führen und Nutzer überlasten. Dann wird das eigene Produkt und Unternehmen nicht wahrgenommen oder im schlimmsten Szenario zukünftig gemieden. Wer sein Engagement behutsam und mit Bedacht plant, wird mit einer Steigerung seiner Effizienz im Dialog mit dem Kunden belohnt und am Ende des kommenden Jahres mit einem Lächeln auf das Jahr 2011 zurückblicken.</p>
<p>Das Social Web, die technologische Entwicklung und die Generierung von neuen Anwendungswelten bieten eine Grundlage und Chance in das Bewusstsein von Menschen zu gelangen und ihnen in ihrer Kaufentscheidung unterstützend beiseite zu stehen. Wie ein guter Freund &#8211; jederzeit und überall.</p>
<p>Das Jahr 2010 sollte nicht als Höhepunkt von Social Media verstanden  werden. Nach der ersten Welle der Aufmerksamkeit, <strong>wird 2011 die Phase  der Aktivierung und Nutzbarmachung der entstandenen Kanäle kommen</strong>. Das  Social Web wird in höheren Maße in unseren Alltag eingreifen,  technologisch ausgereifte Smartphones und Tablets helfen dabei. Wir  werden sehen wie Unternehmen ihre Kommunikation mit dem Nutzer verschieben.  Von der Beeinflussung (dem klassischen Marketing) hin zur Entstehung  dauerhafter Beziehungen. Das ist eine gute Entwicklung, die wir  weiterhin mit Freude beobachten und mitgestalten möchten. 2011 wird auch  das Jahr werden, in dem wir über die Grundlagen der Netzkommunikation  hinauskommen und <a title="Diminished Reality" href="http://www.youtube.com/watch?v=FgTq-AgYlTE" target="_blank">Grundsteine</a> <a title="Neue Eingabemethoden über Kinect" href="http://www.youtube.com/watch?v=2HkKcFKzorQ" target="_blank">legen</a>, um eine virtuelle Welt obsolet werden zulassen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Location Based Services bieten großes Potential für Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kühn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer und überall für andere telefonisch erreichbar zu sein, daran haben wir uns gewöhnt. Aber auch mobil auf das Internet zurückgreifen zu können findet zunehmend Akzeptanz, stellt eine aktuelle Studie fest. Daraus ergeben sich für Unternehmen ganz neue Potentiale. Eines der bekanntes Beispiele für &#8220;location based services&#8221; ist Foursqaure. Das Potential weiterer auf den Markt<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/08/location-based-services-bieten-groses-potential-fur-unternehmen/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer und überall für andere telefonisch erreichbar zu sein, daran haben wir uns gewöhnt. Aber auch mobil auf das Internet zurückgreifen zu können findet zunehmend Akzeptanz, stellt eine aktuelle Studie fest. Daraus ergeben sich für Unternehmen ganz neue Potentiale. Eines der bekanntes Beispiele für &#8220;location based services&#8221; ist Foursqaure. Das Potential weiterer auf den Markt strömender Anbieter sollte jedoch nicht unterschätzt werden.</strong></p>
<div id="attachment_1049" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2010/08/foursquare-frischr-01.png"><img class="size-medium wp-image-1049 " title="foursquare-frischr-01" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2010/08/foursquare-frischr-01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Johan Larrson (http://bit.ly/bhn54s)</p></div>
<p>Eine aktuelle <a title="Internet per Handy erobert den Massenmarkt - 2010" href="http://www.bitkom.org/64832_64819.aspx" target="_self">Bitkom Studie</a> besagt, dass rund 10 Millionen Mobilfunknutzer (17% aller Nutzer) in Deutschland regelmäßig mobil im Netz unterwegs sind. Die dafür nötige Infrastruktur ist mit dem Ausbau eines breitflächigen UMTS Netzes sowie der Verfügbarkeit nutzerfreundlicher Mobilfunkgeräte vorhanden und erfährt seit Jahren in fast <a title="Studie: Mobiles Internet wird Realität - Feb. 2008" href="http://www.inside-handy.de/news/10918.html" target="_blank">exponentieller Steigerung</a> neue Nutzer.</p>
<p>Damit einher gehen neue Potentiale und Anforderungen für Anwender wie Unternehmen. Neuartige Ortungsdienste Dienste wie <a title="Foursquare" href="http://www.foursquare.com">Foursquare </a>und <a href="http://gowalla.com/">GoWalla</a> werden heute, noch ohne klar erkennbares Erlöskonzept, eine große Dominanz in der mobilen Netzwelt zugeschrieben. Zukünftig werden diese mit weiteren Services Anwender und Unternehmen näher zusammenbringen.</p>
<div id="attachment_1052" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2010/08/foursquare-frischr.png"><img class="size-medium wp-image-1052" title="foursquare-frischr" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2010/08/foursquare-frischr-200x300.png" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Location Based Service &quot;Foursquare&quot;</p></div>
<p>Das Prinzip der &#8220;location based services&#8221; (Lokalisierten Diensten) ist denkbar einfach: Mit einem lokalisierungsfähigem Endgerät (meist auf GPS-Basis) können angemeldete Nutzer an jedem beliebigen Punkt der Erde &#8220;einchecken&#8221;. Das kann der wöchentlichen Einkauf im Supermarkt um die Ecke sein oder der Besuch im Club. Mitunter kann dies große soziale Effekte frei setzen. In Lokalisierungsdiensten vernetzte Personen werden über den Besuch informiert und können sich, im Zweifelsfall, durch diese Meldung für einen Besuch im Club entschließen. Erlaubt es der Benutzer, so wird der Check-In Freunden in Facebook oder Followern in Twitter angezeigt. Bisher vorhandene Grenzen weichen auf und transportieren Informationen über Plattformen sowie Orte hinweg.</p>
<p>Im prominentesten Beispiel Foursquare ergeben sich bereits heute für Unternehmen neue Möglichkeiten in der Intensivierung der Kundenbeziehungen. Wer besonders oft an einem Ort eincheckt wird zum Bürgermeister (Major). Starbucks gewährt jedem Bürgermeister <a title="Starbucks &amp; Foursquare" href="http://mashable.com/2010/05/17/starbucks-foursquare-mayor-specials/" target="_self">Rabatte auf die eigenen Produkte</a>. Dies belohnt die eigenen Stammkunden, kann auf spielerische Art eine <a title="Wikipedia: Social Presence Theorie" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_presence_theory">Unternehmensidentität beim Nutzer bilden</a> und die Bereitschaft der Nutzung (des Besuchs) in der sozialen Umgebung des Anwenders stärken.</p>
<p>Mit einem sozial ausgerichteten Bedienkonzept versucht das Empfehlungsportal <a title="Qype" href="http://www.qype.com/" target="_self">Qype</a> in der mobilen Welt Fuß zu fassen, in dem Nutzer von anderen Nutzern bereits besuchte und empfohlen Orte angezeigt werden.</p>
<p>Heute startet in der mobilen Version des Social Network <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/">Facebook </a>das neue Feature &#8220;<a title="Facebooks Location-Dienst startet heute in den USA" href="http://netzwertig.com/2010/08/19/facebook-places-facebooks-location-dienst-startet-heute-in-den-usa/" target="_self">places</a>&#8220;, der hauseigene location based service. Über Facebook haben direkt <a title="500 Millionen aktive Facebooknutzer weltweit" href="http://facebookmarketing.de/news/500-millionen-aktive-facebooknutzer-weltweit">500 Millionen Menschen</a> weltweit die Möglichkeit places zu nutzen. Mit technischen Schnittstellen (APIs) können Entwickler anderer Plattformen auf places zugreifen und mit ihren Services die Nutzer von Facebook ansprechen.</p>
<p>Das Potenzial in mobilen Anwendungen ist damit nicht ausgeschöpft. Bereits jetzt lassen sich erste Anwendungssfälle für Konvergenzen zwischen bestehenden Anwendungen identifzieren. Unter dem Titel des <a title="Wäre auch nett: Flattr-Bürgermeister" href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/08/12/ware-auch-nett-flattr-burgermeister/">Flattr-Bürgermeister</a> begrüßt der Blogger Leander Wattig die Idee der Spendenmöglichkeit über Lokalisierungsdienste für spendenfinanzierte Einrichtungen wie öffentliche Denkmäler oder Museen.</p>
<p>Das Internet verlässt endgültig die Wiege und lernt gehen. Jetzt ist es an Unternehmen für angenehme Dienste und Wege zu Sorgen, damit Sie im Gedächtnis des sozialen Kreises eines Kunden bleiben.</p>


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		<title>Social Networks: wenn einen die Realität einholt</title>
		<link>http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/02/social-networks-wenn-einen-die-realitat-einholt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital society]]></category>
		<category><![CDATA[real life]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Social Networks sind wirklich was Feines. Man gibt ein paar Skills in das Suchfeld ein und bekommt sogleich passende Personen vorgeschlagen. Anschließend kommunziert man über die Mailfunktion miteinander, telefoniert ein paar Mal und schließlich trifft man sich, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Soweit die Theorie. Das dachte sich vermutlich auch ein freundlicher Mitarbeiter<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/02/social-networks-wenn-einen-die-realitat-einholt/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Social Networks sind wirklich was Feines. Man gibt ein paar Skills in das Suchfeld ein und bekommt sogleich passende Personen vorgeschlagen. Anschließend kommunziert man über die Mailfunktion miteinander, telefoniert ein paar Mal und schließlich trifft man sich, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Soweit die Theorie.</p>
<p>Das dachte sich vermutlich auch ein freundlicher Mitarbeiter der <a href="http://www.nielsen.com/" target="_blank">Nielsen Company</a>, der mich ansprach, um mir ein neues Monitoringtool vorzuführen und darüber zu diskutieren. Wir mailten, telefonierten und schlussendlich läge unser Büro in Erfurt ja quasi auf dem Rückweg von München nach Hamburg. Er könne ja einfach mal vorbei kommen. Super!</p>
<p>Wir stellten uns also darauf ein, heute Nachmittag Besuch zu bekommen, der versprochene Kaffee kochte schon. Dann, 10 Minuten vor Termin, klingelte mein Telefon. Der Herr von Nielsen meldete sich, er habe eine Panne. Klar, kann passieren bei dem Wetter, dachte ich. Aber es kam besser: Er habe dem Taxifahrer gebeten, in die Schlösserstraße zu fahren. Doch der antwortete wahrheitsgemäß, dass es in <em>Nürnberg</em> keine Schlösserstraße gäbe. Schade eigentlich! Tja, that‘s the real life.</p>
<p>Mich hätte ein Blick in das Tool schon interessiert.</p>


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		<title>Social Media Week &#8211; und täglich grüßt das Murmeltier</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche findet die Social Media Week Berlin statt. Die Idee ist bombastisch: Weltweit parallel in Metropolen ein Treffen veranstalten und sich zu vernetzen. Dabei Themen „rund um Social Media“ besprechen und Namen wie Toronto, New York, London, San Francisco, Sao Paulo, Berlin an die große Glocke hängen. Große Namen mit großer Wirkung? Heute ist<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/02/social-media-week-und-taglich-grust-das-murmeltier/"> <em>mehr...</em></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche findet die <a href="http://socialmediaweek.org/berlin/" target="_blank">Social Media Week Berlin</a> statt. Die Idee ist bombastisch: Weltweit parallel in Metropolen ein Treffen veranstalten und sich zu vernetzen. Dabei Themen „rund um Social Media“ besprechen und Namen wie Toronto, New York, London, San Francisco, Sao Paulo, Berlin an die große Glocke hängen. Große Namen mit großer Wirkung?</p>
<p>Heute ist Dienstag, der 2. Februar und es ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Groundhog_Day" target="_blank">Murmeltiertag</a>. Vielleicht die Ursache für das Datum der Social Media Week? Als vor einigen Jahren die „BarCamp-Bewegung“ aufkam, rannten alle zu den Events, um Leute kennenzulernen, die ebenfalls explorativ im neuen Social Web unterwegs sind. Aber es waren immer die gleichen Themen und gleichen Leute, die von BarCamp zu BarCamp liefen. Das haben die Marketees auch gemerkt und dem Kind einen neuen Namen gegeben. Jetzt noch massentauglicher!</p>
<p>Auch wenn mich das Event &#8211; des Namens wegen &#8211; interesieren sollte, bin ich diesmal bewusst nicht dabei. Die Social Media Week macht auf mich den Eindruck, dass mal wieder das Äußere im Vordergrund steht. Es ist der Name, die Metropolen, das <em>globale</em> Event, die Sponsoren und die vielen namenlosen Teilnehmer. Und das eine ganze Woche lang. Man sieht viel zu viele selbst ernannte Experten und am Ende hat man wieder viel Zeit verbraten.</p>
<p>Mittlerweile wissen die early adaptors unter den Unternehmen, dass es im Social Web auf die Inhalte ankommt. Vielleicht ist das ein Grund, warum die Unternehmen, bei denen wir letztes Jahr davon ausgingen, dass sie dieses Jahr im bereich Social Media aktiv sein müssten, sich für das Event bislang nicht angekündigt haben?</p>
<p>Ich werde mir heute Abend um 18:15 Uhr das Panel mit <a href="http://lumma.de/2010/02/01/social-media-week-berlin-same-same/" target="_blank">Nico Lumma</a> und <a href="http://www.spreeblick.de/" target="_blank">Johnny Haeusler</a> ansehen, vorausgesetzt es wird gestreamt. Und die restliche eingesparte Zeit denke ich dann darüber nach, welche branchenfremden Veranstaltung ich besuche. Da sind nämlich die Personen, die benutzen sollen, was worüber wir die letzten Jahre erschöpfend gestritten haben.</p>


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		<title>Der Weg ist das Ziel &#8211; neue Anforderungen an eLearning</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nur schwer möglich, alle am Markt befindlichen eLearning-Plattformen ausführlich zu testen. Ich habe dennoch versucht, mir einen Überblick über einige gängige Systeme (Ilias, Moodle, Metacoon, StudIP und Blackboard) zu verschaffen. Mal abgesehen davon, dass es keines der hier genannten Systeme schafft, eine wirklich ansprechende und intuitiv zu bedienende Oberfläche bereit zu stellen, habe<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/01/der-weg-ist-das-ziel-neue-anforderungen-an-elearning/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist nur schwer möglich, alle am Markt befindlichen eLearning-Plattformen ausführlich zu testen. Ich habe dennoch versucht, mir einen Überblick über einige gängige Systeme (</strong><a href="http://www.ilias.de/docu/" target="_blank"><strong>Ilias</strong></a><strong>, </strong><a href="http://moodle.org/" target="_blank"><strong>Moodle</strong></a><strong>, </strong><a href="http://www.metacoon.de/" target="_blank"><strong>Metacoon</strong></a><strong>, </strong><a href="http://www.studip.de/" target="_blank"><strong>StudIP</strong></a><strong> und </strong><a href="http://www.blackboard.com/" target="_blank"><strong>Blackboard</strong></a><strong>) zu verschaffen. Mal abgesehen davon, dass es keines der hier genannten Systeme schafft, eine wirklich ansprechende und intuitiv zu bedienende Oberfläche bereit zu stellen, habe ich aus Anwendersicht einen ganz anderen Punkt zu kritisieren: Das verfolgte Ziel. </strong></p>
<p><em>Der Text ist etwas länger geworden. Wem er zu lang ist, kann auch gleich </em><a href="#fazit"><em>zum Fazit</em></a><em> springen.</em></p>
<p>Die Adaption von Onlinemedien in den Unterricht verfolgt meines Verständnisses nach zwei wesentliche Ziele: Zum einen die Vermittlung des Stoffes auf neuen Wegen. Zum anderen das Erlangen von Medienkompetenz in Hinblick auf die Verwendung von digitalen Medien. Vermutlich wird sich die Gewichtung im Laufe der Zeit verändern. Solange die Generation der Digital Natives den gesellschaftlichen Alltag nicht maßgeblich bestimmt, sollte die zu erlangende Medienkompetenz die größere Rolle spielen. Um mich dem Problem zu nähern, versuche ich zunächst den Status quo zu erläutern, die Anforderung an Systeme zu nennen und schließlich einen konkreten Lösungsansatz vorzuschlagen.</p>
<h2>Medienkompetenz</h2>
<p>Den Ansatz, Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz beizubringen gibt es. Bei uns an der TU Ilmenau wurde mit großem Tamm-Tamm das Projekt <a href="http://www.medienbewusst.de/" target="_blank">Medienbewusst</a> ins Leben gerufen. Die Initiative hat das hoch gesteckte Ziel, Kindern und Jugendlichen die Reichweite und Auswirkung von Medien zu verdeutlichen sowie konkrete Ratschläge zum Umgang mit Medien zu liefern. Leider steht hier das Medium als einseitiger <em>Kontakt</em>kanal im Fokus, wie ihn „nicht-soziale“ Medien (TV, Radio, Zeitung, PC-Spiele, einseitige Internetnutzung) darstellen. Den Einsatz der Medien als zweiseitiger <em>Dialog</em>kanal, der ausdrücklich nicht nur zur Unterhaltung oder Meinungsbildung dient, wird leider nur angekratzt. Auf der anderen Seite wird an der Uni eine eLearning-Plattform eingesetzt, nämlich Moodle, die jene Medienkompetenzlehre völlig außer acht lässt.</p>
<p>Meine Beobachtung zeigt mir, dass die meisten eLearning-Systeme heute vor allem für die digitale Verteilung von Lerninhalten genutzt werden. Die Fähigkeit zum Umgang mit Medien dieser Art wird als gegeben vorausgesetzt. Dabei gibt es hier viel Nachholbedarf. Die Studierenden setzen sich mehr oder weniger willig mit der schlechten Software auseinander.</p>
<p>Ich kritisiere die an den Haaren herbeigezogene Interaktivität. Schüler und Studenten sollen sich in Foren austauschen und in virtuellen Klassenzimmern fragen stellen. Wer nutzt das wirklich? Auch die selten stattfindenden virtuellen Vorlesungen oder Unterrichtsstunden sind im Prinzip nur die Verteilung von Inhalten &#8211; halt als Bild und Ton mit marginaler Feedbackmöglichkeit. Eine berufs- und alltagsnahe Verwendung findet nicht statt. Dabei wäre es so wichtig, die Plattformen für die kollaborative Arbeit auszulegen und den praxisnahen Umgang zu üben.</p>
<h2>Internes Social Media in Unternehmen</h2>
<p>Dass die berufsvorbereitende Ausbildung eine Daseinsberechtigung hat, zeigen realistische Einsatzszenarien von digitalen sozialen Netzwerken in geschlossenen Institutionen. Das Seminar <a href="http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/Innovatives-Wissensm.9487.0.html" target="_blank">Innovatives Wissensmanagement in Organisationen</a>, in dem ich vor Kurzem einen <a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/01/gastvortrag-an-der-tu-ilmenau-lehre-praxis/">Gastvortrag</a> hielt, beschäftigt sich zwei Semester lang nur mit solchen Szenarien und kam schon zu erstaunlichen Ergebnissen, die auch bald veröffentlicht werden. Der Schwerpunkt liegt dabei meistens in der kollaborativen Erarbeitung von Problemlösungen.</p>
<p>Der Vorteil von Social Media in Unternehmen liegt darin, dass ausgeprägte Hierarchien obsolet werden. Ein Beispiel: In der Prozesskette Produkteinkauf-Verarbeitung-Logistik-Verkauf können ohne das Einhalten einer Hierarchie Probleme an der Prozesskette erfasst und behoben werden. Der Logistikmitarbeiter teilt dem Einkäufer direkt mit, dass der Barcode an einer ungünstigen Stelle angebracht ist. Klingt super! Nur ist durch die Einsparung der Hierarchie auch eine Filter- und Übersetzungsebene verloren gegangen. Zwei Mitarbeiter, die sonst nie etwas miteinander zu tun haben und völlig unterschiedliche Kompetenzen besitzen, kommunizieren plötzlich miteinander. Und das, ohne sich dabei in die Augen zu sehen. Hier kann viel schief gehen.</p>
<p>Die wichtige Aufgabe, die eLearning-Systeme also übernehmen sollten &#8211; und in meinen Augen auch dafür geeignet wären &#8211; ist die Vermittlung von Kommunikationskompetenz als berufsvorbereitende Maßnahme.</p>
<p>Gespräche mit Unternehmensvertretern zeigten mir, dass sich die Einsatzmöglichkeiten In der Theorie sehr gut anhören aber in der Praxis leider noch zu oft fehlschlagen und für herbe Enttäuschungen sorgen. Ich denke, die Ursache ist vor allem in der Meta-Ebene zu suchen, also in der Bedienung der Werkzeuge.</p>
<p>Das Problem ist die Halbstandardisierung der Anwendungen: Nehmen wir an, der Logistikmitarbeiter nutzt zur Problemerfassung ein Wiki (der Standard). Die Formulierung des Problems ist dem Mitarbeiter aber (sinnvollerweise) völlig freigestellt. Die fehlende Motivation, sich für jedes Problem eine Formulierung auszudenken und das Missverstehen durch den Rezipienten führt zu Enttäuschung. Das Ergebnis ist, dass das das System nicht genutzt wird. Der Aufwand für die Problemdokumentation in unserem Beispiel wird schnell größer, als die Verpackung zu drehen, um an den Barcode zu kommen.</p>
<h2>Neue Anforderungen an eLearning-Systeme</h2>
<p>Also ist es im Sinne der Prozessoptimierung wichtig, die Anforderungen in die Schulung von Medienkompetenz einzubeziehen. Die Grundlage der Kompetenzschulung sollte sein, den Umgang mit Social Software zu üben:</p>
<ul>
<li><strong>Formulieren lernen:</strong> Damit jemand ein erfasstes Problem versteht und mit dieser Information weiter tätig werden kann, ist die knappe Formulierung des Sachverhaltes ist wichtig.</li>
<li><strong>Verstehen lernen:</strong> Wie oben gesehen, kann die Prozessoptimierung daran scheitern, dass das Problem nicht ausreichend formuliert ist. Das Verstehen knapper oder unvollständiger Formulierungen ist deshalb ein wichtiger Skill. Man muss lernen, mit einem Sachverhalt umzugehen, der nicht zur Vollendung ausformuliert ist und man muss lernen eigenes Wissen sinnstiftend hinzuzufügen. Dieses Problem ist übrigens auch im bekanntesten Wiki-System, der Wikipedia, allgegenwärtig. Wer einen Artikel anlegt, der nur aus ein, zwei Sätzen besteht, muss mit dessen Löschung rechnen.</li>
<li><strong>Auswahl treffen:</strong> Schließlich muss die Auswahl des geeigneten Tools geübt werden. Aus einem Pool an social Software, sind nicht alle Tools für jede Aufgabe gleich gut geeignet. Ein Beispiel: Man könnte alle Links zu einem Thema auch in einem Wiki sammeln. Sinnvoller ist für diese Aufgabe ein (social) Bookmarking-Tool wie delicious, weil es für Standards vorhält (Verschlagwortung, RSS-Feed usw.)</li>
</ul>
<p>Die regelmäßige Anwendung der genannten Punkte führt hoffentlich dazu, dass sie in Fleisch und Blut übergehen, die Inhalte in den Vordergrund kehren und eine Prozessoptimierung nicht am Verständnis scheitert.</p>
<h2>Problemlösung durch „Liquid Democracy“</h2>
<p>Wir sehen, dass das gemeinschaftliche Lösen von Aufgaben eine wesentliche Rolle für social Software spielt. Neben der Übung zum Umgang, steht eine Weiterentwicklung des Systems ebenfalls im Vordergrund. Für eLearning-Software bedeutet das, jene Software-Lösungen aus der Berufswelt adaptieren zu müssen, um eine realistische Übungsbasis zu schaffen.</p>
<p>Es gibt einen anderen Bereich in unserer Gesellschaft, der sich momentan mit ähnlichen Fragen quält und vielleicht eine Lösung parat hat: die Politik. Wie schafft man es gemeinschaftlich ein Problem zu formulieren, anschließend eine oder mehrere Lösungen zu entwickeln und schließlich über die beste Lösung abzustimmen? Es ist möglich. Und das Kind hat auch schon einen Namen: Liquid Democracy (<a href="http://www.communitywiki.org/en/LiquidDemocracy" target="_blank">1</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liquid_democracy#Liquid_democracy" target="_blank">2</a>). Die Piratenpartei <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy" target="_blank">ist derzeit dabei</a>, ihre Parteistruktur auf dieses System umzustellen.</p>
<p>Grundlage von Liquid Democracy ist eine Software und die Annahme, dass eine (demokratische) Basis existiert, die kollaborativ agiert. Sie arbeitet gemeinsam an mehreren systematisch zusammenhängenden Mini-Wikis: Ein Wiki für das Problem, mehrere Wikis für die Lösungsansätze und schließlich ein Votingtool, welches über die Lösung abstimmt. Ein Beispiel für Software, die sich etablieren könnte, ist <a href="http://adhocracy.cc/" target="_blank">adhocracy</a>.</p>
<p>Wäre es nicht sinnvoll ein eLearning-System zu schaffen, in dem liquid-democracy-Software die Kernfunktion darstellt? Berufsvorbereitend wäre es. Aber vermutlich verträgt sich das mit unserem derzeitigen Bildungssystem noch nicht.</p>
<h2>Der Umkehrschluss: Neue Anforderungen an Lehrinhalte</h2>
<p>Wie realitätsfremd das überwiegend in Deutschland existierende Bildungssystem ist, wird einem jetzt mal wieder deutlich. Der Methode des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Problembasiertes_Lernen" target="_blank">problemorientierten Lernens</a>, die wir hier im Prinzip verfolgen, haben sich eine Reihe von Pädagogen angenommen. Leider ist mir diese Methode in meinem Lern- und Prüfungsalltag bislang selten begegnet. Solange wir mit dem System „<a href="http://www.zeit.de/2009/35/C-Seitenhieb" target="_blank">Bulimielernen</a>“ offensichtlich leben können, müssen wir wohl weiterhin mit schlechten eLearning-Systemen vorlieb nehmen.</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Wir haben eLearning-Systeme, die sich der heutigen Lernsituation anpassen. Es werden Inhalte vorgekaut, wir speichern diese und geben sie in Prüfungen wieder. Die meisten Systeme sind nur elektronische Dokument-Verteil-Software. Was wir aber brauchen, sind Lösungen, die kompatibel sind mit dem Social Media-Alltag der Zukunft. Das bedeutet, wir brauchen Plattformen, mit denen wir kollaborativ Problemlösungen entwickeln, um den Umgang damit zu üben.</p>
<p>Ein möglicher Ansatz, um mit Social Software problemorientiertes Lernen einzuführen, wären Tools, die für Liquid Democracy entwickelt wurden. Sie führen einen Minimalstandard ein für den Prozess Problemformulierung, -lösung und Abstimmung. Hierfür müssten sich allerdings auch die Lernstrukturen ändern &#8211; wir befinden uns leider in einem Kreislauf.</p>


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		<title>Tchibo ideas: so funktioniert Crowdsourcing</title>
		<link>http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/11/tchibo-ideas-so-funktioniert-crowdsourcing/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denkt man Social Media konsequent weiter, dann fällt der Blick irgendwann auf das enorme Potential, welches die User (die &#8220;Crowd&#8221;) an den Tag befördern. Sie helfen sich in Supportforen gegenseitig, geben wertvolle Kritik zu Produkten oder entwickeln die Produkte gleich komplett selbst. Vor gut einem Jahr, ging Tchibo mit einem neuen Produkt an den Start:<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/11/tchibo-ideas-so-funktioniert-crowdsourcing/"> <em>mehr...</em></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Denkt man Social Media konsequent weiter, dann fällt der Blick irgendwann auf das enorme Potential, welches die User (die &#8220;Crowd&#8221;) an den Tag befördern. Sie helfen sich in Supportforen gegenseitig, geben wertvolle Kritik zu Produkten oder entwickeln die Produkte gleich komplett selbst.</strong></p>
<p>Vor gut einem Jahr, ging Tchibo mit einem neuen Produkt an den Start: Tchibo ideas. Der eigene Slogan, dem Kunden jede Woche eine neue Welt präsentieren zu können, brachte den Konzern unter Zugzwang. So entstand die Idee, die Kunden selbst Lösungen für Alltagsprobleme entwickeln zu lassen. Also wurde die Plattform <a href="http://www.tchibo-ideas.de" target="_blank">Tchibo ideas</a> gegründet, auf der neue Produkte nach dem Schema &#8220;Problem-Lösung-Abstimmung&#8221; entwickelt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-160" title="Tchibo Ideas Plattform" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2009/11/tchibo-ideas-2.jpg" alt="Tchibo Ideas Plattform" width="500" height="311" /></p>
<p>Was mich erstaunt, ist die <strong>Konsequenz</strong>, mit der der Konzern die Initiative durchzieht. Aller Kritik zum Trotze, verhält sich Tchibo sehr loyal. Die <strong>User verlieren keine Rechte </strong>an den eingereichten Produkten. Im Gegenteil, es wird explizit empfohlen, sich die Rechte mit Patenten zu sichern. Zusätzlich kann jeder Erfinder durch ein <strong>Nutzer-Voting</strong> monatliche Bargeldpreise gewinnen. Am Ende des Jahres werden von einer Fachjury noch einmal 10.000 Euro vergeben.</p>
<p>Entscheidet sich Tchibo für die Aufnahme eines Produktes in das Sortiment, schließt der Konzern mit dem Erfinder<strong> einen exklusiven und internationalen Lizenzvertrag über drei Jahre</strong> ab und zahlt ein Salär für jedes produzierte Exemplar.Der Erfinder wird zusätzlich auf der Website sowie auf der Produktverpackung mit Bild und Text erwähnt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-161" title="Tchibo Ideas Gewinner" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2009/11/tchibo-ideas-01.jpg" alt="Tchibo Ideas Gewinner" width="500" height="311" /></p>
<p>Nach nun einem  Jahr Erfahrung zogen André Albrecht und Marcus Bader von Tchibo ideas auf dem <a href="http://communitycamp.mixxt.de/" target="_blank">Community Camp in Berlin</a> ein Resümee: Sie sind mit der Entwicklung äußerst zufrieden. Die Community wird akzeptiert und hat täglich ca. 2.000 Besucher zu verzeichnen. Es werden viele Probleme und Lösungen eingereicht und tatsächlich wurden <strong>im ersten Jahr vier Produkte hergestellt</strong> und erfolgreich verkauft, weitere zwei werden dieses Jahr folgen.</p>
<p>Die Community umfasst derzeit ca. 7.000 Mitglieder und wird von sieben Communitymanagern betreut. &#8221;Das Ziel ist nicht, die Reichweite zu jedem Preis zu erhöhen, sondern vor allem die Qualität zu sichern&#8221;, erzählt André Albrecht. Schließlich sei die Plattform für die Entwicklung neuer Produkte gegründet worden und nicht als zusätzliches Marketinginstrument.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Initiative Tchibo Ideas zeigt, wie auch in Konzernen erfolgreiches Crowdsourcing aussehen kann. Voraussetzung ist die Akzeptanz für eine konsequente Umsetzung des Social Media Gedanken, um nicht als unseriös und &#8220;Aasgeier&#8221; abgestempelt zu werden. Im diesem Fall fand die Beratung und Umsetzung durch Agenturen statt, mit denen der Konzern auch schon vorher zusammen arbeitete. Tchibo stellte eigenes Personal zur Verfügung, lies sich jedoch professionell beraten. Das Ergebnis ist ein enormer Reputationspush für den Konzern und eine hohe Akzeptanz der Community. Daumen hoch!</p>


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		<title>Wieso sich Parteien den Twitterwahlkampf sparen sollten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Typisch deutsch. Der Wahlkampf, der diese Tage für die Bundestagswahl stattfindet lässt einen Medienwissenschaftler die Nackenhaare aufstellen. An einfallslose Plakate hat man sich schon gewöhnt. Was dieses Jahr neu ist: Die Internetgeneration (Generation „Yeaahh“?) muss nun ebenfalls angesprochen werden. Und da wird das Dilletantentum konsequent auf die neuen digitalen Medien ausgeweitet. Die Ziele sind nicht<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/09/wieso-sich-parteien-den-twitterwahlkampf-sparen-sollten/"> <em>mehr...</em></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Typisch deutsch. Der Wahlkampf, der diese Tage für die Bundestagswahl stattfindet lässt einen Medienwissenschaftler die Nackenhaare aufstellen. An einfallslose Plakate hat man sich schon gewöhnt. Was dieses Jahr neu ist: Die Internetgeneration (<a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/09/18/yeaahh-generatoren-meme-clashes-und-montgomery-merkel-in-echt/" target="_blank">Generation „Yeaahh“</a>?) muss nun ebenfalls angesprochen werden. Und da wird das Dilletantentum konsequent auf die neuen digitalen Medien ausgeweitet.<br />
Die Ziele sind nicht zu übersehen: Den Wähler um jeden Preis mit der eigenen politischen Ansicht zubomben und dabei im Subtext die Aufforderung zur Stimmenabgabe für die eigene Partei mitschwingen lassen. Wenn es denn der Subtext wäre!</p>
<p><a href="http://twitter.com/jungeliberale/status/3981188008"><img class="aligncenter size-full wp-image-97" title="Die JuLis auf twitter" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2009/09/twitter_julis.jpg" alt="Die JuLis auf twitter" width="500" height="254" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/jungeliberale/status/3981188008"></a><a style="text-decoration: none;" href="http://twitter.com/spdhannover/status/4000380437"><img class="aligncenter size-full wp-image-98" title="Die SPD Hannover auf twitter" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2009/09/twitter_spd.jpg" alt="Die SPD Hannover auf twitter" width="500" height="218" /></a></p>
<p>Von einer subtilen Kommunikationsstrategie kann hier nicht die Rede sein. Platte und propagandistische Aussagen wie aus diesen Beispielen finden sich in allen <a href="http://mit140zeichen.de/deutsche-politiker-und-parteien-auf-twitter-114" target="_blank">deutschen politischen Twitteraccounts</a>. Sie sind plump und dogmatisch. Eine Selbstreflektion findet kaum statt und die Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke.</p>
<p>Dass diese „Strategie“ nicht wirkt, ist naheliegend und lässt sich mit der sozialpsychologischen Theorie des <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minoritäteneinfluss" target="_blank">Minoritäteneinfluss</a></em> erklären. Die Theorie besagt, dass eine Minderheit die Mehrheit von ihrer Meinung durchaus überzeugen kann. Aber nur, wenn die Aussagen konsistent aber nicht dogmatisch sind. Die Theorie besagt aber auch, dass ein Individuum keine Mehrheit beeinflussen kann. Auch nicht durch Konsistenz.</p>
<p>Betrachtet man die Konstellation Partei, Parteianhänger und Rezipienten, dann sollte das Konzept lauten: Die Partei kommuniziert gemeinsam mit den Anhängern (Minorität) die Botschaften an die Rezipienten (Majorität). Konsistent und nicht dogmatisch. Aber gerade letzteres ist nicht der Fall. Schaut man sich die o.a. Beispiele aus twitter an, so ist ein gewisser blinder Dogmatismus nicht zu verkennen. Stichwort Glaubwürdigkeit und Selbstreflektion. Die Partei würde nie öffentlich zugeben, dass Frank-Walter Steinmeier im Kanzlerduell einen schlechten Auftritt hatte &#8211; auch nicht durch die Blumen. Doch genau das würde sie von ihrer dogmatischen Linie abbringen.</p>
<p>Gerade Twitter verleitet dazu, Nachrichten unüberlegt und schnell in die Welt zu posaunen. Das Konzept im derzeitigen Wahlkampf lautet leider „viel hilft viel“. Deshalb wird bei jeder Gelegenheit ein „wähl mich!“ heraus posaunt und das führt nur zu noch mehr Politikverdrossenheit und keinesfalls zur Überzeugung unentschlossener Wähler.</p>
<p>Nur, weil twitter so schön einfach zu bedienen ist, sollte hier auf ein schlüssiges Kommunikationskonzept nicht verzichtet werden. Hier gibt es in Deutschland noch sehr viel zu tun.</p>


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		<title>Der erste Ilmenauer Flashmob</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 14:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein respektables Ergebnis gab es gestern. Der Flashmob zur Ehre von Costa Cordalis, der im Kaufland eine Autogrammstunde gab, zeigte mal wieder, welches unglaubliches Mobilisierungspotential digitale soziale Netzwerke haben. Gestern gegen 11 Uhr gab es im Blog den ersten Aufruf zum Flashmob, begleitet von Twitter. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht über Twitter, Facebook und das<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/08/der-erste-ilmenauer-flashmob/"> <em>mehr...</em></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein respektables Ergebnis gab es gestern. Der Flashmob zur Ehre von Costa Cordalis, der im Kaufland eine Autogrammstunde gab, zeigte mal wieder, welches unglaubliches Mobilisierungspotential digitale soziale Netzwerke haben.</p>
<p>Gestern gegen 11 Uhr gab es im Blog <a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/08/costa-cordalis-flashmob-in-ilmenau/">den ersten Aufruf</a> zum Flashmob, begleitet von Twitter. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht über Twitter, Facebook und das Ilmnauer Studentennetzwerk sPi. Die 7 Stunden reichten aus, um trotz Unwetters mit Sturm, Regen und Hagel um Punkt 18.15 ca. 40 bis 50 Ilmenauer vorm Kaufland versammeln zu lassen. Eine friedliche Gruppe tanzte für Costa Cordalis ein paar Minuten lang mit Ghettoblaster auf der Schulter oder Kopfhörern auf dem Kopf.</p>
<p>Ein richtiger Flashmob, inklusive verdutzter Blicke der Passanten und völlig überforderter Security, die letztendlich sogar die Polizei rief und mit einer Strafanzeige drohte. Das haben sie sich wohl beim <a href="http://www.heise.de/newsticker/Braunschweiger-Flashmob-wird-zum-Politikum--/meldung/143214">nicht-Picknicken in Braunschweig</a> abgeschaut und lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. Schließlich war alles friedlich, niemand ist zu Schaden gekommen, nach wenigen Minuten waren alle wieder verschwunden und die Passanten fanden es klasse.</p>
<p>Hier noch ein paar festgehaltene Eindrücke:</p>
<p><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830860884/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2474/3830860884_811061bf96.jpg" alt="Flashmob Kaufland Ilmenau" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830860884/"></a><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830062885/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2524/3830062885_84ab5ae1bd.jpg" alt="Flashmob Kaufland Ilmenau" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830062885/"></a><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830061713/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3455/3830061713_f208b17cfa.jpg" alt="Flashmob Kaufland Ilmenau" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830061713/"></a><a title="Flashmob Kaufland Ilmenau von BRANDUNGSKIEKER bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/brandungskieker/3830060875/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2631/3830060875_f64bc44ba4.jpg" alt="Flashmob Kaufland Ilmenau" width="500" height="375" /></a></p>


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		<title>Costa Cordalis-Flashmob in Ilmenau</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital society]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute, am Montag, den 17.08.2009 gibt Costa Cordalis eine Autogrammstunde im Kaufland Ilmenau. WAHNSINN, das Ereignis des Jahrhunderts Tages! Das Ereignis ist doch wie gerufen für einen Flashmob! Deshalb rufe ich auf: Wann: Heute, 17.08.2009 um 18:15 Uhr Wo: An der Kauflandkreuzung (GoogleMaps) Was: Wer zur Autogrammstunde von Costa Cordalis geht, muss großer Musikfan sein.<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/08/costa-cordalis-flashmob-in-ilmenau/"> <em>mehr...</em></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am <strong>Montag, den 17.08.2009</strong> gibt Costa Cordalis <a href="http://cordalis.com/index.php?option=com_events&amp;task=view_detail&amp;agid=52&amp;year=2009&amp;month=08&amp;day=17&amp;Itemid=37&amp;catids=9|10">eine Autogrammstunde</a> im Kaufland Ilmenau. WAHNSINN, <em>das</em> Ereignis des <span style="text-decoration: line-through;">Jahrhunderts</span> Tages!</p>
<p>Das Ereignis ist doch wie gerufen für einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob">Flashmob</a>! Deshalb rufe ich auf:</p>
<blockquote><p><strong>Wann:</strong> Heute, 17.08.2009 um 18:15 Uhr<br />
<strong> Wo:</strong> An der Kauflandkreuzung (<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=august-bebel-str+ilmenau&amp;sll=50.684781,10.918307&amp;sspn=0.010006,0.017939&amp;ie=UTF8&amp;ll=50.684495,10.918629&amp;spn=0.010006,0.017939&amp;z=16&amp;iwloc=A">GoogleMaps</a>)<br />
<strong> Was:</strong> Wer zur Autogrammstunde von Costa Cordalis geht, <em>muss</em> großer Musikfan sein. Deshalb: Bringt Euren Ghettoblaster mit! Wenn Ihr keinen Ghettoblaster habt, dann setzt Euch fette Kopfhörer auf. Um Punkt 18:15 Uhr werden wir dann unsere &#8220;große Liebe&#8221; zu Costa mit einem 5-Minuten-Tanz beweisen und die Zuschauer gehörig verwirren.</p></blockquote>
<p>Also, mitmachen und bitte weitererzählen!</p>
<h3>UPDATE</h3>
<p>Ihr müsst natürlich keinen Costa Cordalis-Song auf Eurem Ghettoblaster haben und die Musik muss auch nicht zu hören sein. Trotzdem kommen! Es geht nur um den Tanz <img src='http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>


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